Glacier Express.

 1992 haben wir mit Freunden eine Reise durch die Schweiz gemacht. Wichtigster Punkt war die Fahrt mit dem Glacier Express. Die Reise dauerte 7 Tage und 6 Nächte. Am ersten Tag fuhren wir auf der ehemaligen Rheingoldlinie bis Bern. In Bern gab es 2 Übernachtungen und so konnten wir uns Bern und die Umgebung ansehen. Dann ging es mit einem normalen Zug von Bern nach Brig. Dort wieder 2 Übernachtungen. In der Zeit fuhren wir auf schmaler Spur bis Zermatt. Leider war das Matterhorn in Wolken gehüllt. Am 5. Tag war dann die eigendliche Fahrt mit dem Glacier Express von Brig über Andermatt, bis Chur. In Chur waren wieder 2 Übernachtungen. Von Chur aus machten wir einen Abstecher nach St. Moritz. Am letzten Tag ging es dann zurück nach Hause, wieder am Rhein entlang.

Welche von den Eisenbahnfahrten die Schönste war, kann ich nicht sagen, denn es war alles überwältigend schön. Ich habe ein dickes Fotoalbum von der Reise, kann deshalb nur einen kleinen Teil der eingescenten Bildern zeigen.

 Auf dem Bild kann man schön sehen, über welche Höhen wir fuhren. Wir sind die rot eingezeichneten Strecken komplett gefahren. Unsere Fahrkarten erlaubten uns, bis auf den Glacier Express, alle Touren selbst zu bestimmen. Eine gut Idee.

 Bei einem Spaziergang konnten wir über Bern sehen, eine sehr schöne, alte Stadt.

 Natürlich haben wir die Standseilbahn in Bern nicht verpasst.

 Von Brig aus, ging es nun nach Zermatt.

 Hier also versteckt sich das Matterhorn? Da lag nicht nur Schnee, es war auch so kalt wie es aussieht.

 Zermatt ist ein sehr schön erhaltener alter Ort und Autofrei.

 Wieder zurück in Brig. Autos und Bahn teilen sich die Straße.

 

 Jetzt beginnt die eigendliche "Glacier Express" Tour. Bei der Tour hatten wir die Plätze reserviert, denn ohne Reservierung, keine Fahrt mit dem Zug.

 Ein entgegen kommender Zug muss auf unseren warten.

 Für mich als Bahnfreund sind die Ausblicke zur Lok was wirklich Schönes.

 Blick vom Zug aus in ein Tal. Weiß leider nicht welches. Aber wandern möchte ich da nicht, es geht mir zu weit bergauf. Was bei dem Bild ein bischen stört, sind die Wohnblocks im Ort.

Ich bin nicht der Einzige, dem die Ausblicke gut gefallen.

 Wir sind nun schon über die höchste Stelle gefahren, nun geht es wieder bergab. Hier irgendwo muss der Rhein entspringen.

 Lokwechsel in Andermatt.

 

 An manchen Stellen hat man das Gefühl, der Zug fährt durch die Gärten.

 Der Zug ist länger geworden, man hat noch Wagen angehängt.

 Der Rhein, danach kam die Stadt Chur mit 2 Übernachtungen. Mit dem Schlauboot den Rhein runter? Das währe sicher auch mal ganz lustig.

 Oh, noch müde? Es ging wohl etwas zu früh los. Wir sind auf dem Weg nach St. Moritz.

 Ein Güterzug muss uns vorbei lassen.

 Das berümte Land-Wasser-Viaduckt, danach direckt in den Tunnel. Ein kurzes aber grandioses Erlebnis.

 

 Die Fahrt von Chur nach St. Moritz war abenteuerlich und sehr schön.

 Nicht mehr weit bis St. Moritz. Ein schöner Ort, ohne Wohnblocks.

 Wir sind da, dies ist der See bei St. Moritz. Eine herliche, idyllische Landschaft. Wir haben uns an den See gesetzt und die Landschaft auf uns einwirken lassen.

Da oben steht das berümte Carlton Hotel.

 Eine wunderschöne Aussicht.

 Zurück nach Chur.

 Die Lok sah ich auf dem Weg vor Chur nach Hause.

 

Ein Schnellschuß mit der Kammera, getroffen, die Lok habe ich erwischt.

 Das war unser Zug nach Hause. Diese Reise kann ich jedem empfehlen, man brau dazu kein Bahnfreund zu sein.