Adler

Im Jahr 1979 kaufte ich den Adler von Trix. Von der Optik her hat mir das Modell sehr gut gefallen. Jedoch war fuhr es zu schnell und stolperte auf Fleischmann - Profi - Gleisen. Da ich kein Sammler bin, sondern Bastler, Spieler und Entwickler, hatte ich den Drang, den Adler umzubauen.

Als erstes wurder die Räder alle abmontiert und die Spurkränze an einer Minidrehbank kleiner und schmaler gerdeht. An den großen Rädern der Lok habe ich, wie beim Original, die Spurktänze ganz entfernt. Dann wurde der Motor ausgebaut und durch einen von Faulhaber ersetzt. Der Motor war ein kleinwenig höher (knapp 1mm) wie das Original von Trix. So wärmte ich das Dach vom 1. Wagen, in dem der Motor sitzt, an und bog es etwas nach oben. Diese kleine Änderung fiel nicht auf, dafür fährt der Adler seit dem ausgezeichnet.

Nach den Jahren verliert anscheinend der Kunststoff seinen Weichmacher. Das Dach hat einen Riss bekommen und die hochgebogene Stelle ist zu sehen. Schade, so werde ich ein Kürze das Dach erneuern müssen. Auch sind einige Fußrasten gebrochen. Da reicht schon ein winziger Stoß. Da hatte Trix wohl am Kunststoff gespart.

Wenn man genau hinsieht, erkennt man das defekte Dach.

Motor mit Übersetzung i=1:4


BR 64

Die Dampflock der Baureihe 64 von Fleischmann fährt viel zu schnell. Um Abhilfe zu schaffen baute ich einen neuen Motor von Faulhaber ein.

Der Motor hat einen Durchmesser von 20mm und eine Länge von 20mm (ohne Welle). Die Welle ist nicht in der Motormitte, was den Einbau erleichtert. Zuerst muß der Fleischmann-Motor ausgebaut werden. Da der Motor auch ein Teil des Gehäuses ist, muß das Gehäuse so ausgefräst werden (Feilen oder sägen geht auch), das der neue Motor genau eingepasst ist.

Nach dem Umbau sieht die Lok aus wie vorher, fährt aber sanft, langsam an, ruhig auch über Weichenstraßen und mit sehr wenig Stromaufname. Wegen der geringen Stromaufname halten die Antriebsräder länger.

Da ich auf der Anlage mit reinem Gleichstrom fahre, ist der Faulhaber-Motor die beste Wahl.

 


 

V188

Die Diesellok V188 von Lima, in den 80ger Jahren gekauft, fährt von Hause aus sehr schlecht. Da ich auf diese Lok nicht verzichten wollte, baute ich sie komplett um. Das Problem der Stromaufname war einfach zu lösen. Da es eine Doppellok ist, die eben aus zwei Teilen besteht, sind bei jeder Lok auf einer Seite die Räder isoliert. Auf der unisolierten Seite geht der Strom über die Wellen ans Fahrwerksgehäuse. So habe ich für jede Seite 4 Stromabnamepunkte. Die Räder und Achsen gehören zu E-Loks und wurden wie die Zahnräder von Roco als Ersatzteil gekauft. Die Motoren sind von Faulhaber mit integrietem Getriebe (1:4). Das Fahrwerksgehäuse mit Kontergewicht und Motorhalterung sind aus Messing gefräst.

 


 

BR 96

2 Loks der Baureihe 96 von Rivarossi bekam ich in den 80ger Jahren gebraucht für wenig Geld. Das die Loks über die Anlage rasten und schlechte Stromaufname hatten, war mir schon klaar. So baute ich auch in diese Loks den bereits bewärten Faulhaber - Motor ein. Der Umbau ging sehr einfach und seid dem sind das sehr gut fahrende Loks. Warscheinlich sind sie verkauft worden, weil sie so schlecht liefen. So habe ich für beide Loks zusammen 80,- DM bezahlt, dazu die Motoren mit damals 35,- DM das Stück. Alles in Allem, fast geschenkt.

Beide Loks im Bahnhof "Oberstadt".

Wie man sieht, ein einfacher Umbau.

 


E 19

Bei der E 19 von Fleischmann ist der Antriebsmotor viel zu schnell kaputt gegangen. Einen Ersatzmotor von Fleischmann zu kaufen, stand nicht zur Debatte. Ein Motor von Faulhaber (Typ: 1331L009S40) mit 2 Wellenenden musste her. Vom Lieferrant gab es noch Hülsen, welche die 1,5mm Wellen auf 2mm brachten.

Mit diesem Aluminium wollte ich den Motor mit nur 13mm Durchmesser auf das Maß des von Fleischmann eingesetzten "Bühler" Motors bringen.

Der Außendurchmesser ist fertig, das Loch wird vorgebohrt und dann auf 13mm aufgedreht.

Die Abflachungen des Bühler-Motors werden mit einem Fräser hergestellt.

Fertig und sieht gut aus.

Paßt, an dem Motor fehlen noch die Hülsen.

Am Gehäuse muss ein Steeg ausgefräßt werden. Leider musste dafür die Lok komplett zerlegt werden. Beim Zerlegen muss mit äußerster Vorsicht vorgegangen werden, denn einige Teile sind nur geklammert und diese Klammern brechen leicht.

Der Motor und die Hülsen werden, wenn alles richtig sitzt, mit einem winzigen Tropfen Blitzkleber befestigt.

Die beiden Dioden auf der Platine sind Zehnerdioden, welche die Geschwindigkeit reduzieren. Für meine Anlage fuhr die Lok immer noch zu schnell. (Der Motor ist eigendlich für 9V)

Dieser Zug macht einen guten Eindruck und ergibt ein schönes Bild.

Leider macht die Lok noch Probleme mit der Stromabname. Da sie nicht auf meine Nebenbahn past und eine Bekannter sie gerne in seine Vitrine hätte, habe ich sie verkauft.


Elektrolok 160 von Fleischmann.

Diese 160 von Fleischmann sieht nicht nur gut aus, sie Fährt auch gut. Sie fährt mit einem kleine Ruck an und bei voller Spannung zu schnell. Ein passender Motor ist schnell gefunden, Faulhaber Glockenanker-Motor mit angeflanschtem Getriebe: Typ. 1016M012G mit i=4:1.

Der Umbau ist einfach, da der Antrieb gut zu erreichen ist.

Auch von der Größe des Motors her ist der Umbau kein Problem. Nur die original Schnecke ist für eine Welle von 1,5mm Durchmesser, jedoch hat der Getriebemotor eine Welle von 2mm Durchmesser. Ich habe deshalb eine andere Schnecke, mit einem etwas größeren Durmesser genpmmen.

Das Gewicht muß ich wohl für die größere Schnecke anpassen, das heißt, für die Schnecke etwas größer ausfräsen.

Gesgt, getan, nun habe ich eine Lok, die bei voller Spannung (15V DC) eine Höchstgeschwindigkeit von 55km/h fährt. Das sie sehr sanft anfährt und bremst versteht sich von selbst.


Baureihe 55 von Fleischmann.

Eine schöne, neue Lok, mit altem Flachmotor. Zum Glück hat Faulhaber den Flachmotor Typ. 2607T024SR.

2607T"024"SR heißt, er ist für 24VDC. Es gibt ihn auch als 2607T"012"SR, dann ist er für 12VDC.

Ich bevorzuge den mit 24V, denn dann fahren die Loks langsamer.

Wie man erkennt, läßt sich der Faulhaber Flachmotor ohne großen Umbau einsetzen. Ich habe ihn mit einigen Tropfen

2-Komponentenkleber eingeklebt.

Das Zahnrad ist nicht vom Originalmotor. Nun fährt die Lok seidenweich. Wem eine mit 50km/h fahrende Lok zu langsam ist, setzt eben den 12V-Motor ein.