Zu schnelle Lokś sind mir ein Graus.

Die für meine Nebenbahn viel zu schnellen Loks können auf einfache Art in ihrer Höchstgeschwindigkeit angepasst werden. Ich nehme 2 Zener-Dioden und schalte sie gegeneinander in Reihe zu dem Motor der Lok. Sind die Dioden gegeneinander, oder antiparallel geschaltet, sperren sie den Strom in beiden Richtungen. Meine bevorzugten Dioden lassen dann erst über 5,1V den Strom fließen. Das heißt, 5,1V am Regelgerät entspricht 0V am Motor der Lok. Damit ist die höchste Spannung am Motor um etwa 5,1V niedriger. Die Spannung an den Lämpchen wird nicht herabgesetzt, so dass sie hell leuchten.

Als Beispiel zeige ich hier die E 10 von Roco, die vorher für meine Anlage viel zu schnell war und nun schön angepasst fährt. Die kleinen Dioden sind vom Licht und nicht beeinflusst. Die großen Dioden sind die Zener-Dioden, die nur den Motor-Stromkreis beeinflussen. Da die Dioden nicht gekühlt werden, darf ihre Leistungsaufnahme nicht kleiner wie 5W sein. Die Wärmeentwicklung könnte Gehäuseteile beschädigen. Diese Dioden benutze ich schon sehr lange und habe gute Erfahrung damit gemacht.

Typen Bezeichnung: 1N5338B,   5W,   5,1V,   Gehäuse DO-15

Wer Personenwagen mit LED-Licht ausrüstet, und die Spannungsversorgung der LEDś auf etwa 5V einrichtet, der hat auch leuchtende Innenlicht, wenn die Lok steht. Denn die Lok steht bei 5,1V und nimmt auch keinen Strom auf. Es lässt sich Schaltungstechnisch leicht einrichten, dass immer 5V auf den Gleisen sind.

Natürlich können mit Zener-Dioden, die eine andere Durchlassspannung haben, auch stärkere oder weniger starke Spannungsreduzierungen erreicht werden.