Burg Altena in Altena

Ende Februar, als das Wetter durchwachsen aber trocken war, besuchten wir die Burg Altena. Nur 50 Autominuten vom Heimatort entfernt, ist sie leicht zu erreichen. Da wir an einem Mittwoch da waren, bekamen wir auch an der Burg einen Parkplatz.

Die Burg, vom Parplatz aus gesehen. Bei schönem Wetter und am Wochenende macht es wenig Sinn, bis zur Burg hoch zu fahren. Der Parkplatz an der Burg ist sehr klein, da bietet es sich an, an der Lenneuferstraße zu parken und hoch zu laufen.

Wie hier zu sehen ist, streckt sich die Burg über einen langen Felsen.

Sofort fällt auf, dass Mauern und Boden gut in Schuss sind. Das zu sehende Gebäude ist die Jugendherberge des DJH.

Da kommt der untere Burghof und hinten das Komandantenhaus.

Ab dem Tor muss bezahlt werden. 5,-€ je Erwachsener. Für diese 5,-€ wird wirklich viel geboten.

Das die Restaurierung noch nicht lange her ist, kann man deutlich sehen. Es ist alles gut in Schuss.

Die Welt-Jugendherberge. Auto und Cola-Automat zerstören etwas das Bild der Burg, welche aber sehr gepflegt ist.

Oben, im Komandantenhaus, ist der erste Rundgang, der zu unserer Überraschung kein Rundgang war. Also wenn da Schilder "Rundgang" stehen, kann es sein, dass man wieder zurück gehen muss.

Blick durch eine Schießscharte ins Tal.

 

Überreste eines Höhlenbärs aus grauer Vorzeit.

Die verschiedenen Gesteinsarten aus der Gegend sind gut erklärt und gezeigt.

Der obere Burghof mit dem Pulverturm.

In dem zu sehenden Gebäude sind neben den Räumen vom Museum auch Räume der Welt-Jugendherberge.

Hier wird im Sommer sicher viel los sein.

Hier geht es runter zur Austellung "Vom Rennfeuer zum Floßofen".

Die Eisengewinnung und Verarbeitung wird sehr anschaulich gezeigt.

Sehr schöne Modelle zeigen die Schmelzöfen.

Immer noch im gleichen Gebäude geht es nun in die Räume: "Der Traum vom Mittelalter".

Fenster, Wände und Einrichtung sind in hervorragendem Zustand. 

Auch wenn Kacheöfen und Kamine kalt sind, ist es in den Gebäuden sehr warm, was uns jetzt im Winter sehr gelegen kam.

Die Burg als Modell, das währe was für meine Modellbahn.

Komisch, warum ist die rechte Brust so abgenutzt ?

Die wertvollen Vasen und das Geschirr stehen in sicheren Vitrinen.

Ein sehr schön gekachelter Kamin, in dem auch gekocht werden konnte.

Auffallend viele, zum Teil sehr enge Treppen und Stiegen sind zu begehen.

In einer Sonderausstellung wurden sehr schöne, alte Puppenhäuser gezeigt.

Teilweise ein wenig überladen.

Aber sehr schön !

Hier wird anschaulich gezeigt, wie früher Sprüche entstanden sind.

Und wieder enge Treppen,

wackeliege Stiegen

und draußen über den Wehrgang geht es zum nächsten Gebäude.

Die Gaststätte war geschlossen, was bei den paar Besuchern auch kein Wunder war.

Natürlich gehört zu einer Burg auch eine Kapelle.

Die, zum Teil wertvollen Utensielien, waren unter Glas. Ich finde das gut, denn so bleiben sie nicht nur an Ort und Stelle, sondern werden auch nicht beschädigt.

Es wird die Wohnsituation im Mittelalter gezeigt, was bei einem frei begehbaren Museum nicht so einfach ist.

Unschwer zu erkennen, das ist kein Feuerlöscher !

Die Betten, wie damals üblich, sehr kurz.

Ach ja, ich hatte es fast übersehen, der Feuerlöscher hängt da unten.

Ob die Leute in der Burg wirklich so heilig waren ?

Der Schrank könnte auch heute noch in einem Wohnzimmer als Blickfang stehen.

Natürlich kommt auch die Waffenlobby nicht zu kurz.

 

8 Speere, das arme Wildschwein !

Armbrust und Steinschleuder.

Der knitterfreie "Ausgehanzug".

Eine zerlegte Waffe in einem Koffer, optimal für reisende Auftragsmörder.

Natürlich konnte in der Burg die Kleidung auch selbst hergestellt werden.

Werkzeuge, die es schon im Mittelalter gab.

Hier war die Wasserversorgung der Burg.

Die Burg von der Ortschaft "Altena" aus gesehen.

Anfänglich sah es so aus, als würden wir nun einen netten Spaziergang durch die City von Altena machen.

Kleine Geschäfte,

eigener Bahnanschluss,

jedoch leider viel Leerstand. Hier im Ort fehlt wohl die notwendie Kaufkraft und somit ist der Ort auch nicht besonders sehenswert.

Da ist der Aufgang zur Burg.

Die Burg "Holtzbrincke", mitten in der Innenstadt, ist heute ein Kultur- und Bürgerzentrum. Leider war sie geschlossen.

Auch der Rückweg auf der Lenneuferstraße hat uns nicht beeindruckt.

Ich möchte aber unbedingt weitergeben, dass wir im Ort sehr gut, in schönem Ambiente und mit freundlicher Bedienung gegessen haben. Es war das Speiselokal "Kuzina Mediterrane", was wohl erst vor Kurzem geöffnet hat. So ein hervorragendes Essen, in schönen Räumlichkeiten, hatten wir dem Ort nicht zugetraut.