2002 Toskana

 Wie 2001 wollten wir auch 2002 wieder in die Toskana fahren. 2001 haben wir uns viel entspannt und haben deshalb nicht so viel gesehen, wie wir eigendlich wollten. Wir fuhren in das gleiche Ferienhaus wie 2001, welches mitten in der Toskana liegt und deshalb alle Sehenswürdigkeiten gut zu erreichen sind.

In diesem Jahr habe ich die ersten Bilder mit einer digitalen Kamera gemacht. Es war keine besonders gute Kamera, jedoch konnte ich viel mehr und viel bessere Bilder machen.

Wir wollten einmal das Reisen in einem Kabriolett erleben und haben uns einen Fiat Bachetta gekauft. 4 Wochen Toskana hieß, 4 Wochen offen fahren. Es war eine wunderschöne Zeit und das Wetter war, dafür das es Ende Mai war, einfach toll.

 Das war unser Wagen. Die geschwungene Form geviel uns besonders gut.

Klickt man auf die blaue Schrift, erscheint die Bildergallerie der nahen Umgebung des Hauses.

Die Umgebung des Ferienhauses

 Wer hier wohnen möchte, muss die Einsamkeit lieben. Das nächste Kaufhaus ist 10 km entfernt. Wir freuten uns immer auf 17:00 Uhr, da kam dann ein Dreirad-Transporter angebraust. Es war das einzig laute KFZ jedes Tages.

Ist das nicht ein schönes Bild? Das Haus, das Auto und die Terrasse. Beim nächsten Klick erscheinen Bilder vom Inneren des Hauses.

Das Haus

Die nächste Stadt ist 10 km vom Ferienhaus entfernt, es ist Volterra. Hier haben wir nicht nur eingekauft, sondern sind auch oft durchgegangen und haben immer wieder Neues entdeckt.

Auf halbem Weg nach Volterra habe ich die Stadt fotografiert. Leider ist die Stadt auf Sand gebaut worden, und so wird sie langsam, aber sicher, Stück für Stück zerfallen.

Bilder von Volterra

Ponteginiori, eine eher unbedeutender Ort. Ich währe sicher durchgefahren, wenn ich nicht hinter einer Häuserkette verdächtigen Rauch gesehen hätte. Scharf bremsen, zurück fahren, rechts die kleine Straße rein fahren und da stand er, ein alter Personenzug mit einer schönen Dampflok davor.

 Wer weiß, wie lange sie da steht! Also einen Hechtsprung über den Zaun um Fotos zu machen. Keine 10 Minuten später fuhr sie weiter. Welch ein Glück hatte ich, dass ich sie erleben konnte.

Dampfzug in Ponteginiori

 Durch eine gelb - grüne Landschaft fuhren wir nach Certaldo. dort gibt es eine Festungs ähnlich Anlage, die zu besichtigen ist. Erlebnis am Straßenrand: Wir wollten an einer Fußgängerampel über die vielbefahrene Straße gehen, jedoch auch bei rot hielt kein Auto an. Ich sagte, das wir wohl warten müssen, bis ein Deutscher kommt. Und siehe da, es kam ein Deutescher und er hielt an, um uns herüber zu lassen.

 Mit einem Klick nach Certaldo

Ein schmaler Weg und ein altes Schild zeigte den Weg nach Gello. Als eir oben ankamen, war Gello ein verlassener Ort. Alle Häuser waren leer, kein Mensch mehr da, gespenstisch.

 Auf nach Gello

 Gimignano, eine sehr interessante Stadt mit vielen "Geschlechtertürmen". Die Familien haben sich immer wieder bekämpft und haben zur Sicherheit große Schutztürme gebaut, in die sie sich zurück ziehen konnten.

 Mit einem Klick ist man in Gimignano

 Natürlich wollten wir auch ans Meer. Von Livorno aus in Richtung Süden am Meer entlang zu fahren und zu laufen ist bei dem schönen Wetter schon die Reise wert.

 Nach  Livorno  hier entlang.

 Montecatini ist ein schöner, kleiner Ort, natürlich auf einem Hügel und interessabterweise mit eine ehemaligen Bergwerk.

 Auf dem Bild sieht man einen alten Stolleneingang.

Zu den Bildern geht es hier entlang: Montecatini

Peccioli, eine Kleinstadt im Umbau! Kaum eine Straße, die nicht aufgerissen ist, und neu Gepflastert wird. Wir waren wohl zur falschen Zeit da.

 Peccioli sieht sicher im nächsten Jahr besser aus.

 Der schiefe Turm von Pisa ist ein Muß, wenn man in der Toskana ist. Also hieß es für uns: "Auf nach Pisa!"

 Die Umgebeun des schiefen Turms von Pisa

 In der Nähe von Pomaranca sahen wir jede Menge Rohre in der Landschaft. Wir erfuhren, dass hier heiße wulkanische Quellen sind, die zur Gewinnung von Wärmeenergie genutzt werden. Die Rohre machen die Landschaft nicht gerade schöner.

Hier geht es nach  Pomaranca  und Umgebung.

Sassa war ein kleiner, idyllischer Ort, der auf einem Fels gebaut war. Felsen, Hauswände und Treppen waren oft eins.

 Der Ort auf dem Fels Sassa

Siena ist auch ein Muß, wenn man in der Toskana ist. Die Stadt ist sehr schön, aber auch sehr überlaufen. Es waren dort Menschen ohne Ende. Zum Glück sind wir Mittags wieder abgefahren, und konnten so dem Schlimmsten entgehen.

 Menschen in  Siena

 

 Die Toskana ist immer eine Reise wert!