Türme in Wuppertal

Bismarckturm

Im östlichen Bereich der Hardt-Anlagen, etwa in der Mitte des Hardtberges, befindet sich der rund 22 Meter hohe Bismarckturm. Dieser Turm wurde 1907 als einer von insgesamt 47 Bismarcktürmen errichtet, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland nach einem einheitlichen Entwurf des Architekten Wilhelm Kreis entstanden. Der Turm steht genau auf der ehemaligen Stadtgrenze zwischen Elberfeld und Barmen und erlaubt einen Rundumblick über beide Städte. Der Turm ist bei trockenem Wetter in der Regel samstags, sonn- und feiertags geöffnet. Dass der Turm geöffnet ist, erkennt man aus der Ferne daran, dass auf der Turmspitze die Wuppertaler Stadtfahne aufgezogen ist.

Homepage: Bismarktürme.de

 


Eliesenturm

Der Elisenturm ist ein gut 21 Meter hoher Aussichtsturm in Wuppertal in einer Parkanlage auf dem Höhenzug der Hardt nördlich der Wupper errichtet.

Seinen Namen erhielt der Turm zu Ehren von Elisabeth Ludovika von Bayern, genannt Elise, der Gemahlin Friedrich Wilhelms IV. von Preußen. Der Textilfabrikant und Stadtrat Engelbert Eller gründete 1820 auf der Hardt einen Landsitz mit Villa, Orangerie und Betriebsgebäude. 1838 errichtete er auf dem Fundament einer alten Windmühle aus dem Jahr 1812 den Turm als Sternwarte. Ab ca. 1850 war er der Öffentlichkeit als Aussichtsturm zugänglich. Die Witwe Ellers vererbte den Besitz dem Deutschen Roten Kreuz, das ihn 1907 der Stadt Wuppertal übertrug. Der den Turm umgebende Park wurde 1910 Teil des 1890 gegründeten

Botanischen Gartens. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Elisenturm durch die Volkshochschule wieder als Sternwarte genutzt, wurde aber zunehmend baufällig.

 

Nach einer grundlegenden Sanierung in den 1960er Jahren ist der Turm heute im Rahmen von Führungen zugänglich. Der darin befindliche Kuppelsaal dient als Ausstellungsraum und Trausaal.

Homepage:  Elisenturm

 


Rathaus Vohwinkel

Das historistische Rathaus Vohwinkel mit seinem markanten, 38,50 m hohen Turm wurde 1897 bis 1898 nach den Plänen von Wilhelm Hüttenmeister erbaut. Damals war das Gebäude in der Rubensstraße Rathaus der Stadt Vohwinkel. Heute ist Vohwinkel ein Stadtbezirk von Wuppertal.

Am 19. März 1891 wurde der Ankauf eines Grundstücks für den Bau eines Rathauses an der damaligen Kirchstraße (heute Rubensstraße) durch den Gemeinderat beschlossen. Im Herbst 1898 konnte das Haus teilweise genutzt werden und am 18. Mai 1899 fand die erste Gemeinderatssitzung in dem fertiggestellten Rathaus statt. Zwischen 1903 und April 1904 wurde das Rathaus um einen hinteren Anbau erweitert. 1904 kaufte die Gemeinde das hinter dem Rathaus liegende Grundstück bis zur Wilhelmstraße (heute Spitzwegstraße) an, um das Rathaus bei Bedarf weiter vergrößern zu können. Diese Pläne wurden aber verworfen; heute befinden sich auf dieser Fläche die Wagenhallen der Freiwilligen Feuerwehr und ein Parkplatz.

Das Rathaus diente als Sitz der Gemeindeverwaltung, Sparkasse, Dienstwohnung des Bürgermeisters und Polizeigefängnis. Heute wird das Gebäude für die Bezirksverwaltungsstelle Vohwinkel mit

Bezirksvertretung, Sozialer Dienst, Einwohnermeldestelle, Stadtbibliothek und wird seit Ende 2007 auch für die Freiwillige Feuerwehr Vohwinkel genutzt.

 

Seit Anfang des Jahres 2009 befindet sich die Liegnitzer Sammlung, die sich vorher auf einer Etage in den Haspel-Häusern befunden hatte, in zwei Räumen der ersten Etage im Haus.

Homepage:  Rathaus Vohwinkel

Und wenn man gerade in Vohwinkel ist, bietet es sich an, lecker und preiswert essen zu gehen. In der "Kochstube" gleich um die Ecke, gibt es gute und preiswerte Gerichte bei freundlicher  Atmosphäre. Ich bevorzuge einen Spißbraten mit Bratkartoffeln und dazu Rotwein.

Homepage:  Kochgrill

 


Toelleturm

Der Toelleturm liegt auf einer Höhe von 330 m über NN, besitzt eine Höhe von 26,25 Metern und liegt am Rande des Barmer Waldes, der zu der weitläufigen Parkanlage der Barmer Anlagen, einer der größten privaten Parkanlagen in Deutschland, gehört. Der runde, sich nach oben verjüngende Toelleturm aus Bayenburger Grauwacke hat einen Durchmesser von 7,70 Meter am Fuße und 5,14 Meter am oberen Ende und ist zweischalig gemauert. Den Zwischenraum bildet ein Zyklopenmauerwerk aus unbehauenem Stein und ungerichteten Fugen, teils offen und ohne Mörtel. Über eine Außentreppe gelangt man zu einem Umgang 7 Meter über dem Plateau. 146 Stufen führen zur Aussichtsplattform, die über eine Wendeltreppe erreicht werden kann. In früher Zeit war die Umrandung nicht vollkommen geschlossen, sondern von Löchern unterbrochen. Die Fassade war teilweise bewachsen. Über der Eingangstür zum Innenraum im Erdgeschoss ist eine Bronzetafel angebracht: „Toelleturm, erbaut 1888, erneuert 1990“. Eine weitere Widmungstafel trägt den Text:

Dieser Aussichtsthurm wurde im Jahre 1887 gebaut und gestiftet zum Eigenthum des Barmer Verschönerungs-Vereins in Erinnerung an Ludwig Ernst Toelle, 1822–1886, von dessen Familie.

Der Turm bietet bei entsprechendem Wetter eine bemerkenswerte Fernsicht. Zwischen Nützenberg (Weyerbuschturm) und Königshöhe (Von-der-Heydt-Turm) ist der Blick westwärts zum Rhein möglich. Im Norden liegt das Tal mit Wupper und Schwebebahn dem Betrachter zu Füßen, dazu die nördlichen Höhenlagen, im Osten Langerfeld und Teile Westfalens, im Süden Remscheid und Radeformwald. Der Toelleturm ist Eigentum des Barmere-Verschönerungsvereins und bei schönem Wetter an Sonn- und Feiertagen geöffnet.

Homepage:  Tölleturm

 


Von-der-Heydt-Turm

Der Von-der-Heydt-Turm ist ein Aussichtsturm in 274 m Höhe ü. NN vor der Königshöhe auf dem Kiesberg, der sich südlich der Wupper im Wuppertaler Stadtbezirk Elberfeld-West erhebt.

Der Turm wurde im Jahr 1892 aus Spendenmitteln (10.000 Mark) des Wuppertaler Bankiers August Freiherr von der Heydt errichtet und nach dem Stifter benannt. Er ist 20 m hoch. Ehrenamtliche Türmer ermöglichen heute Gruppen die Besichtigung des Turms.

Beschreibung im Netz:  Von-der-Heydt-Turm

 


Weyerbuschturm

Die Errichtung des Aussichtsturms geht auf eine Privatinitiative des Elberfelder Knopffabrikanten Emil Weyerbusch (1846-1909) zurück. Der Turm wurde am 01.11.1898 feierlich eingeweiht und dient den Wuppertalern seitdem als Aussichtspunkt. Er liegt auf einer Höhe von 295 m ü. NN und ist 25 m hoch.
1945 diente er den britischen Besatzertruppen als Funkkabine. 1981/82 führte die Stadt Wuppertal eine gründliche Sanierung durch.

Homepage:  Weyersbuschturm

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